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Reisen Mandawa

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Mandawa reisen -

Lage: 155 km von Jaipur (3 Autostunden), Bikaner (5 Autostunden)

Shekhawati ist eine Region im Dreieck zwischen Delhi - Bikaner - Jaipur und hat ihren Namen von dem früheren Herrscher Rao Shekha. Shekhawati heisst “Garden des Shekha”
In dieser Gegend gibt es viele kleine Städtchen mit wunderschön bemalten Häusern (Havelis). Es ist eine Art “Open Art Gallery”.In Mandawa, diesem kleinen Marktstädtchen finden Sie die am schönsten bemalten Havelis.Weitere schöne finden Sie in Sikar (Gopinath, Raghunath, Madan Mohan), Nawalgarh, Dundlod (Goenka), Lachmangarh (hier befindet sich ein Fort und die Ganeriwala-Haveli) und Fatehpur.

Hoch über der Stadt Mandawa thront das Castle Mandawa, wo bärtige, Schwert tragende Wachmänner Sie willkommen heissen. Wenn Sie durch das Portsal treten, werden Sie Teil der alten Legenden. Das 240 Jahre alte Fort wurde von der Familie in ein schönes Beispiel traditioneller Gastlichkeit umgebaut.

Die grossen Zimmer des Castle wurden umgebaut in wohnliche Zimmer mit Möbeln aus der alten Zeit und der lokalen Umgebung, sodaß der alte Zeitgeist erhalten geblieben ist. Keine der Zimmer sind gleich, es gibt 58 davon - Royal Suites, Luxury Suits, Deluxe Rooms, Standard Rooms.

Sehenswertes
Castle Mandawa


Den Mittelpunkt der Stadt bildet das inzwischen in ein sehr stilvolles Hotel umgebaute Fort. Die Bauarbeiten begannen im Jahr der Stadtgründung 1760, doch die meisten Gebäudeteile stammen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts.

In der Vergangenheit wurde dieses Wüstenfort von einer Kanone und einem mit eisernen Spitzen ausgerüsteten Tor bewacht, das Angriffe mit Elefanten abwehren sollte. Nach altem Brauch wird hier noch heute die Zeit mit dem stündlich erklingenden Gongschlag gemessen.

Selbst wer hier nicht wohnt, sollte sich die hübschen Räume anschauen. Im übrigen bietet sich vom Dach des Hotels ein herrlicher Blick auf Mandawa.



Die Havelis
Wie kaum ein anderer Ort vermittelt das verschlafene Wüstenstädtchen Mandawa den einzigartigen romantischen Charme Shekhawatis. Beim Wandern durch die ungepflasterten Gassen wähnt man sich in einer mittelalterlichen Filmkulisse und kann die zahlreichen wundervoll dekorierten Havelis wie ein Bilderbuch an sich vorbeiziehen lassen.

Die Außenwände, vorspringenden Balkone, Alkoven und überhängenden oberen Stockwerke der Havelis sind überreich mit Mustern und Bildern verziert, die von traditionellen rajasthanischen Frauen und religiösen Motiven bis hin zu Europäern in modischen Hüten und viktorianischem Putz reichen.

Die bemalten Havelis konzentrieren sich entlang der von Ost nach West verlaufenden Hauptstraße, die am östlichen Ende vom pittoresken Sonthiya-Tor abgeschlossen wird. Der dekorative Torbau entstand zwar erst 1930, fügt sich jedoch harmonisch in das Straßenbild ein.


Durch das Tor rechts um die Ecke trifft man an der nach Nawalgarh führenden Straße auf das Balkishan Sriram Saraf-Haveli (rechter Hand), an dessen westlicher Fassade sich das verblichene Bild eines Schiffs erkennen lässt, während die östliche Seite von den Künstlern mit einer Prozession, einer Eisenbahn und einigen erotischen Darstellungen verziert wurde.

In den sandverwehten Straßen des Haveli-Viertels von Mandawa sind besonders die Fresken des Madanlal Haveli und des Newatia Haveli sehenswert, die den von der britischen East India Company geprägten Stil besonders deutlich widerspiegln. Am Madanlal-Haus wird ein Engländer auf dem Fahrrad dargestellt. Da der Künster offensichtlich nie eines dieser Vehikel gesichtet hatte, sind ihm ein paar amüsante Fehler unterlaufen. Am Newatia Haveli sieht man die Gebrüder Wright in einer sonderbaren Flugmaschine mit nur einem Flügel.

Lohnenswert ist auch der Besuch der Handelshäuser südwestlich des Forts, insbesondere des Gulab Rai Ladia-Haveli mit Darstellungen aus dem täglichen Leben eines Kaufherren, Eisenbahnen und Elefanten; die zahlreichen erotischen Bildnisse wurden größtenteils von prüden Zeitgenossen übertüncht.

Neben Gandhi und Nehru gibt es einen Blick auf Venedig zu bewundern und wieder die Sendboten des technischen Fortschritts, Autos und Eisenbahnen, von denen die Handelsherren des ländlichen Indien damals so begeistert waren.

Der Harlakha-Brunnen aus dem Jahre 1850 ist noch in Gebrauch, und frühmorgens und spätabends kann man die Frauen beim Wasserschöpfen sehen. Die Kuppel des Brunnens ist bemalt.

Entfernung von Mandawa : Delhi 250 km, Jaipur 170 km, Bikaner 190 km, Nawalgarh 25 km, Khimsar 275 km

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